Mutterboden sieben – saubere Pflanzerde aus Aushub gewinnen

Aushub ist kein Abfall. Mit einer Trommelsiebanlage wird aus durchwurzeltem Erdreich feiner, pflanzfertiger Mutterboden.

Warum Mutterboden sieben?

Beim Aushub für Fundamente, Leitungsgräben oder Geländemodellierung fällt tonnenweise Erdreich an – durchsetzt mit Steinen, Wurzeln und Grasnarbe. Entsorgen ist teuer, neuer Mutterboden auch. Sieben löst beides gleichzeitig: Das Feinmaterial ist sofort pflanzfähig, das Überkorn kann als Unterbau verwendet werden.

Die richtige Maschenweite

  • 10–15 mm – feiner Mutterboden für Rasenflächen und Beete
  • 20–25 mm – Standardqualität für Pflanzarbeiten und Geländemodellierung
  • 30–40 mm – grober Oberboden, gut für Böschungen und Rekultivierung

Praxistipps

  • Feuchtigkeit beachten: Trockener Boden siebt besser. Bei zu feuchtem Material verkleben die Maschen – die Reinigungsbürste der Red Rhino Trommel ES löst dieses Problem weitgehend
  • Vorhalten lassen: Frisch ausgehobenen Boden ein paar Tage antrocknen lassen erhöht den Durchsatz erheblich
  • Steine verwerten: Das aussiebte Überkorn ist kein Abfall – es eignet sich für Drainagen, Unterbau oder Befestigungen

Trommelsieb oder Sternsieb für Mutterboden?

Beide funktionieren – aber das Trommelsieb hat bei Mutterboden den Vorteil, dass Steine die Maschine nicht beschädigen. Bei Sternsieben können größere Steine die Sternwellen verschleißen. Für GaLaBau-Betriebe die neben Erde auch andere Materialien sieben wollen, ist ein Trommelsieb die universellere Wahl.

Häufige Fragen

Bei trockener bis leicht feuchter Erde und 20-mm-Maschenweite schafft die Red Rhino Trommel ES ca. 40–60 Tonnen pro Stunde. Bei sehr feuchtem, tonigem Boden sinkt der Durchsatz.
Ja – gesiebter Mutterboden ist gefragt und erzielt je nach Region und Qualität gute Preise. Viele GaLaBau-Betriebe machen aus dem Sieben ein Zusatzgeschäft.

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